Bürgerphilharmonie

Klassik in der Bürgerphilharmonie

Open Air Event am 23. Mai 2019, 18 Uhr

Klassik für alle – Open Air – in der entspannten Atmosphäre des neu gestalteten Bürgergartens am Knieperteich (Knieperdamm 80b, 18435 Stralsund)! Der Eintritt ist frei!


Christine Reber, Foto: Alexandra Licina

Christine Reber erhielt Ihre Gesangsausbildung in Freiburg und New York. Mit ihrem umfangreichen Opern – und Konzertrepertoir ist die vielseitige Sopranistin eine international gefragte Solistin.

Babette Hierholzer, Foto: Irène Zandel

Babette Hierholzer debütierte bereits als Elfjährige in der Berliner Philharmonie. Inzwischen lebt die bekannte Pianistin in New York, wo sie auch künstlerische Leiterin des German Forums ist.

Programm

Reise in Wort und Musik durch die Welt

Robert Schumann
(1810 – 1856)
„Widmung“
op. 25, Nr. 1
Johannes Brahms
(1833 – 1897)
„Meine Liebe ist grün“
op. 63, Nr. 5
Pauline Viardot
(1821-1910)
„Hai luli“
Clara Schumann
(1819-1896)
„Er ist gekommen“
op. 12, Nr. 2
Giacomo Puccini
(1858-1924)
„O mio babbino“
– Arie aus Gianni Schicchi
Giacomo Puccini
(1858-1924)
„Quando men vo“
– Arie aus La Bohéme
Giuseppe Verdi
(1813-1901)
„Sempre libera“
– Arie aus La Traviata
Alfredo Catalani
(1854-1893)
„Ebben! Ne andro lontana“
– Arie aus La Wally
Franz Lehár
(1870-1948)
„Vilja-Lied“
– Arie aus Die lustige Witwe
Robert Stolz
(1880-1975)
„Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“
– Arie aus Der Favorit
Franz Lehár
(1870-1948)
„Meine Lippen, sie küssen so heiß“
– Arie aus Giaditta

Christine Reber, Sopran

Christine Reber, geboren in Tübingen, aufgewachsen in Reutlingen, absolvierte nach dem Abitur ihr Gesangsstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg sowie als Stipendiatin am Mannes–College of Music in New York. Meisterkurse bei Gundula Janowitz, Charlotte Lehmann, Regina Resnik, Nico Castel, Brian Zeger und Renata Scotto schlossen sich an. In Stuttgart arbeitet sie nun mit Mezzosopranistin Carmen Mammoser, um ihre Gesangstechnik stetig zu verfeinern.

Die Sopranistin verfügt über ein ungewöhnlich umfangreiches Opern- und Konzertrepertoire der unterschiedlichsten Musikepochen und -stilrichtungen. Neben zahlreichen Auftritten in Deutschland gastierte Christine Reber in den vergangenen Jahren u.a. in der Schweiz und in Österreich, in Tschechien, Polen, Italien, Frankreich, Ägypten, Dubai, Dominikanische Republik, Haiti, Kanada und in den USA.

Zu den Höhepunkten der letzten Zeit gehört ihr Soloabend im Lincoln Center in New York im Bruno Walter Auditorium, Engagements mit ihren unterschiedlichen Konzertprogrammen nach Santo Domingo und Port-au-Prince sowie die Leitung eines Meisterkurses auf Haiti, wo deutsche Musik und Sprache sehr geschätzt und in vielen qualifizierten Chören bemerkenswert intensiv praktiziert wird. Konzerte zur Feier des Deutschen Nationalfeiertags in Lyon und Dubai, Rossinis Petite Messe Solennelle in Jihlava/ Tschechien, Mendelssohns Hör’ mein Bitten und Geistliche Lieder in Erfurt, Weimar und Köln, ihr Engagement bei den „Felix Mendelssohn Musiktagen“ in Krakau, das Deutsche Requiem von Brahms in Bozen, Kempten und Köln. Immer wieder gerne gehört ist sie auch in der nächsten Umgebung ihrer Heimatstadt in Reutlingen, so mit Bachs Johannespassion in Tübingen, Elias in Esslingen, Liszts Missa Coronationalis in der Liederhalle Stuttgart, die Partie der „Viclinda“ in einer konzertanten Aufführung Verdi I Lombardi alla prima crociata in Heilbronn und Stuttgart, sowie Duke Ellingtons Sacred Concert in Reutlingen, Stuttgart und Rottweil. Liederabende u. a. in Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart, Isny, Heiligenberg, Überlingen und Meersburg.

Am 5. Jahrestag sang Christine Reber im Gedenkgottesdienst für die Opfer vom 11. September 2001 in der St. Paul’s Kirche New York, der vom ZDF in Deutschland, der Schweiz und Österreich übertragen wurde. Ebenso war die Sängerin im SWR Fernsehen, sowie in verschiedenen SWR-Radiosendungen zu hören.

2006 wurde sie in New York mit dem Achievement Award for Artistic Excellence ausgezeichnet. Christine Rebers CD-Veröffentlichungen sind die Lieder des deutschen Komponisten Bruno Droste (1918-1969) mit Mitgliedern der SWR Big Band und eine Erstaufnahme: Hugo Wolfs Lied-Vertonungen (Geistliche Lieder und Mörike Lieder) in einer Bearbeitung für Stimme und Orgel von Max Reger. Ganz neu in einer Weltersteinspielung sind nun auch die Lieder des Esslinger Komponisten Christian Fink (1831-1911) erschienen.


Babette Hierholzer, Pianistin

Babette Hierholzers Debut mit dem Berliner Philharmonischen Orchester folgten weitere Auftritte unter Sir Colin Davis, Klaus Tennstedt, Leopold Hager, Semyon Bychkov und Einladungen in die großen Konzertsäle Europas sowie nach Afrika, Südamerika und in die USA, wo sie als Solistin mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra mit Liszts 1. Klavierkonzert ihr Amerika-Debut gab.

Babette Hierholzer, geboren in Freiburg/Breisgau, begann ihre Klavierausbildung bei Elisabeth Dounias-Sindermann und Wolfgang Saschowa in Berlin und setzte ihre Studien bei Herbert Stessin in New York, sowie bei Paul Badura-Skoda in Essen an der Folkwang-Hochschule und in Wien, bei Maria Tipo in Florenz und bei Bruno Leonardo Gelber in Buenos Aires fort. Babette Hierholzer gewann 1. Preise beim Jugend musiziert Bundeswettbewerb in Marl und in Nürnberg, sowie den 1. Preis beim “G.B. Viotti” Concorso Internazionale di Musica in Vercelli, Italien.

Sie wurde zu Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen eingeladen und zu Filmaufnahmen in Peter Schamonis Schumann Film „Frühlingssinfonie“, in dem sie den Soundtrack spielte und Nastassja Kinski in der Rolle der Clara Wieck doubelte. Babette Hierholzer ist Artistic Director des ‘German Forum’ New York sowie Artistic Director der RCMS Rhinebeck Chamber Music Society in New York und hat CDs mit Werken von Scarlatti, Bach, Mozart, Schubert, Schumann und Ferdinand Ries eingespielt. Eine Aufnahmen mit dem Mozart Konzert KV 488 mit den Berliner Philharmonikern unter Klaus Tennstedt erschien bei TESTAMENT.

Mit ihrem 2004 gegründeten ‘Duo Lontano’ spielte sie CDs mit Werken von Mendelssohn und Schubert bei GENUIN ein und spielte Mozarts Doppelkonzert in Caracas, Venezuela mit der Orquesta Sinfónica de la Juventud Simón Bolívar unter Gustavo Dudamel.