Verkehrsberuhigung HST

Vorschlag, der seit 2013 der Verwaltung der Hansestadt Stralsund vorliegt:


Die schönste visuelle Seite der Hansestadt Stralsund erschließt sich vom seeseitigen Zugang. Die Silhouette ist außerordentlich bekannt, weil sie die markanten Gebäude der Stadt und die vorgelagerte Hafeninsel als Ganzes umfasst. Dies ist von der Südseite der Insel Rügen sowie der Rügenbrücke immer wieder erlebbar. Das Ozeaneum liegt auf der Hafeninsel direkt an der Wasserkante und ist immer noch ein Besuchermagnet. Dorthin bewegt sich der Hauptbesucherstrom. Es liegt also nahe, den Besuch der Altstadt, des Ozeaneums und anderer Ziele mit einer Überfahrt von der Insel Rügen oder einer anderen geeigneten Stelle (Anleger Schwedenschanze) zu kombinieren. Der Kraftverkehrsstrom ist demzufolge von Norden kommend an die Südküste der Insel Rügen bzw. vom Festland (Süden/Westen) kommend an die Schwedenschanze zu lenken (PKW, Reisebusse). Dann besteigt der Gast ein Fährboot und lässt sich entweder von der Schwedenschanze oder Altefähr in den Hafen von Stralsund „schippern“ – und später wieder zurück. Von der Schwedenschanze wäre auch die Fahrt mit einem Leihrad denkbar, weil diese Verbindung durch einen perfekt ausgebauten Radweg sofort nutzbar ist. Bei diesem Vorschlag wird unterstellt, dass an den Umsteigestellen in ein Fährboot genügend Parkraum für Busse und PKWs vorhanden ist oder in der Nähe geschaffen werden kann.

Dieser Ansatz verbindet die dringend gebotene Verkehrsberuhigung in der Altstadt, hier vor allem in der Wasserstraße, sowie die Steigerung der Attraktivität der Reise für den Touristen.